WingTsun KungFu - Kampfkunst aus China
WingTsun ist kein Wettkampfsport, sondern eine ganzheitliche Kampfkunst. Es basiert nicht auf physischer Stärke oder akrobatischen Fähigkeiten, sondern lehrt die Kraft des Gegners auszunutzen und gegen ihn selbst zu verwenden. WingTsun macht es gerade physisch schwächeren Personen möglich, sich gegen körperlich überlegene Angreifer effektiv zu verteidigen. Das macht es für Frauen, Männer und Kinder gleichermaßen geeignet.
WingTsun schult und stärkt Körper und Geist. Fließende und schnelle Bewegungen gehen in einem systematisch koordinierten Bewegungsablauf ineinander über und verschmelzen zu einer neuen kraftvollen Einheit. Zusätzliche Konzentrations- und Entspannungsübungen tanken den Körper wieder auf.
WingTsun Kung Fu - Von gestern bis heute
Der Legende nach gelangte der buddhistische Mönch Bodhidharma im Jahre 520 n. Chr. aus Indien kommend in das Kloster von Shaolin (Siu Lam). Bodhidharma entwickelte in der Auseinandersetzung mit den Fragen der Ganzheitlichkeit des menschlichen Seins, des Körperbewusstseins, des Umgangs mit Energie, Kraft und Aggressivität den Grundstock des WingTsun. Im Shaolin Kloster wurde eine spezielle Halle eingerichtet, in dem sich die ältesten Mönche trafen, um ihr KungFu zu verfeinern und zu verbessern. Die Halle bekam den Namen WingTsun Dim, was "Die Halle des ewigen Frühlings " bedeutet.