Budopädagogik

Budopädagogik ist ein Konzept, das auf Philosophie und Methode asiatischer Kampf- und Bewegungskünste aufbaut. In diesem Konzept verbinden sich sportpädagogische, sozialpädagogische und therapeutische Ansätze zu praxisorientierten Zielen, Handlungs- und Übungsmustern. Budopädagogik zielt vor allem auf Ich-Stärkung, Körperbewusstsein, soziale Kompetenz, und ist deshalb besonders geeignet zur Arbeit mit randständigen, sozial benachteiligten und/oder gewaltbereiten Jugendlichen."

(Institut für Jugendarbeit Gauting, Programmheft 2005)

Das relativ neue Berufsfeld der Budopädagogik qualifiziert Erzieher, Sozialpädagogen, Lehrer, Psychologen und höher graduierte Kinder- und Jugendtrainer für den Einsatz der ostasiatischen Kampfkünste (Budo) in einem sinnvollen, erzieherischen oder therapeutischen Ansatz im Bereich der Jugendsozialarbeit, Heimerziehung, Gewaltprävention, Psychiatrie, dem Jugendstrafvollzug, oder der Drogentherapie sowie im Verband oder Verein und im Persönlichkeitscoaching.

Seit 1999 bietet das Institut für Jugendarbeit in Gauting (eine Einrichtung des Bayerischen Jugendrings KdöR) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Budopädagogik in Stade basierend auf der Arbeit und Initiative des Erziehungswissenschaftlers und KarateDo-Lehrers Dr. Jörg-Michael Wolters eine entsprechende berufsbegleitende Weiterbildung zum Budo-Pädagogen an.

Der Leiter der WuWei Kampfkunstschule, Marc-Oliver Kühl, nahm von September 2003 bis März 2005 erfolgreich an dieser Weiterbildung teil und ist Mitglied im Berufsverband der Budopädagogen (BvBP).